Wendebachtal

Nördliche Talseite
Kletterkonzeption – Regelungsvorschlag
Nr. Felsname Zone Felskopf E
1.0 Immenbergwand I n
Kavernenwand II, I z.T. offen n
3.0 Mauer II, I z.T. offen n
Lange Mauer I n
Wampe II, I z.T. offen n
Knubbelwand II, I z.T. offen n
6.0 Hauwand II, III, I offen p
7.0 Versteckter Turm II, III, I z.T. offen p
8.0 Faulenseewand II, III, I offen p
9.0 Pockenwand II, III, I z.T. offen p
10.0 Schlageterstein II, III, I offen p
11.0 Klotz II, III, I z.T. offen p
12.0 Schaukelwand II, III, I offen p
13.0 Appenroder Wand II, III, I offen p
14.0 Rote Wand II, III, I offen p
Südliche Talseite
Bürgertal
1.0 Bürgerkanzel II, I z.T. offen n
Nachbarkanzel II, I z.T. offen n
Quacken III, I z.T. offen n
4.0 Obere Wand I n
5.0 Hintere Wand I n
Reintal
1.0 Vordere Reintalwand I n
2.0 Hintere Reintalwand I n
3.0 Jägerstein (ND) I n
Wolfstal
Wolfstalwächter III, II, I offen n
2.0 Rotkäppchen II, III, I z.T. offen n
3.0 Wolfsdach II, III, I offen n
4.0 Großmutter II, III, I z.T. offen n
5.0 Krähennest II, III, I z.T. offen n
6.0 Helle Wand I n
Biertal
1.0 Einsame Klippen II z.T. offen n
Schloßtal
1. Zwerg I n
2. Zwerg III, II, I offen n
3. Zwerg III, I z.T. offen n
4. Zwerg II, I offen n
5. Zwerg III, I z.T. offen n
6.0 Hurkutstein (ND) I n
7.0 Weißer Buckel I n
Klustal
1.0 Turm am Teich II, III, I offen n
2.0 Wand am Teich II, III, I z.T. offen n
3.0 Lange Wand I n
Leuchtetal
Wegelagerer III offen n
2.0 Rechte Doppelwand I n
3.0 Linke Doppelwand I n
Wellenwand III offen n
Echsenwand II, I z.T. offen n
Koloss II offen n
Leichte Wand II offen n
Flechtenstein I n
Eisenwand II, I z.T. offen n
Beatleswand I n
Gnom III offen n
Erläuterungen
ND Naturdenkmal
Zone I Tabuzone (ganzjähriger Verzicht bzw. Sperrung, Ruhezone)
Zone II Status-Quo-Zone (Klettern nur auf den bestehenden Routen, keine Neutouren)
Zone III Entwicklungszone (Neutouren möglich)

Entlang des Wendebachtals und in seinen diversen Seitentälern finden sich zahlreiche Naturfelsen und Steinbrüche auf engem Raum, die von teilweise beträchtlicher Höhe sind und beste Gesteinsqualität aufweisen. Dem entsprechend schnell schritt hier seit Mitte der 80er Jahre auch die klettersportliche Erschließung voran, so dass sich das Wendebachtal zu dem zentralen Gebiet des Göttinger Waldes entwickelte.

Die Charakteristika der Steinbrüche und die hier geforderte Kletterei ist für norddeutsche Verhältnisse einmalig, denn die hier zu kletternden Felsformationen wie z.B. Verschneidungen, Risse und Kanten sind in dieser Ausprägung und Vielfalt ansonsten in ganz Norddeutschland nicht zu finden.

Physikum 6+, Hauwand
Hans Weninger im „Physikum“ 6+, Hauwand
(Foto: Peter Brunnert)

Charakter

Das Gestein der Naturfelsen ist kompakt, fest und löchrig. Die Steinbrüche weisen geschlossene Wandfluchten auf, die von Verschneidungen und Rissen durchzogen sind. In den mittleren Wandbereichen können z.T. mürbe Sandsteinschichten auftreten.

Hauptsächlich bieten die Felsen Routen für den Sportkletterer. Nur wenige Felsen, darunter die Türme und die Naturfelsen am Bettenroder Berg und im Wolfstal weisen Anstiege in den mittleren und unteren Schwierigkeitsgraden auf.

Boulderwelle, Leuchtetal
Tim Bartzik bouldert an der Wellenwand, Leuchtetal
(Foto: Tim Bartzik)

Zugang

Von den Parkmöglichkeiten entlang der Talstraße des Wendebachtals auf Forst- und Rückewegen zu den Berghängen und in die Seitentäler. Die Felsen liegen in der Regel versteckt im Wald der Talhänge und sind nicht ohne weiteres zu finden. Mit entsprechender Ortskenntnis dauert es jedenfalls nur ca. 5 bis 15 Minuten um selbige zu erreichen.

Regelungen

Für die mit gekennzeichneten Klettergebiete und -felsen wurde ein genereller Kletterverzicht vereinbart; die mit gekennzeichneten können weiterhin beklettert werden, unter Berücksichtigung der in der Kletterkonzeption Göttinger Wald (pdf: 675 kb) aufgeführten Regelungen. Für die übrigen Felsen wurden noch keine Regelungen vereinbart.

Informationen