Südliche Fredener Klippen

Kletterregelungen
Nr. Felsname Zone Felskopf E
1. Fredener Wände I p
2. Fredener Wände I p
3. Fredener Wände I p
4. Fredener Wände I p
Umleitungswand I p
Linker Zwischenfels I p
Rechter Zwischenfels I p
Klapswände I p
Ultradächer I p
Zwischenfels I p
Schlafsackwand I p
Grünwand I p
Mehlwand I p
Schöne Wand I p
Bug I p
Südl. Fredener Kanzel I p
1. Fredener Mittelkanzel I p
2. Fredener Mittelkanzel I p
Nördl. Fredener Kanzel I p
Wuchtige Kanzel I p
Klamottenwand I p
Todeskandidat I p
Fredener Steinbruch I p
Erläuterungen
Zone I Tabuzone (ganzjähriger Verzicht bzw. Sperrung, Ruhezone)
Zone II Status-Quo-Zone (Klettern nur auf den bestehenden Routen, keine Neutouren)
Zone III Entwicklungszone (Neutouren möglich)

Seit 2010 Kletterverbot!

Bekannt sind die Fredener Klippen insbesondere wegen der imposanten Ultradächer, die in den 1960er Jahre zunächst in technischer Kletterei erschlossen wurden. Heute sind diese Routen alle frei durchstiegen und Meilensteine des norddeutschen Sportkletterns. Aufgrund der bemerkenswerten Routen ist der Felsen bundesweit bekannt geworden und von nationaler Bedeutung für den Klettersport. An den anderen Felsen wurden verschiedene lohnenswerte Routen mittlerer Schwierigkeit erschlossen.

Zugang

Vom Parkplatz am Selter-Café über den unteren Forstweg und nach einigen 100 Metern rechts einen schlecht markierten Trampelpfad zu den Ultradächern hinauf. Besser ist es, in der Kehre an der Paßstraße am Beginn des Forstweges zu parken und von dort über Pfade zum Kamm hinaufzusteigen. Dem Kammweg Richtung Süden folgen bis man unmittelbar hinter dem Steinbruch zum Todeskandidaten (ca. 10 min.) oder weiter südlich zu den Ultradächern (ca. 15 min.) absteigen kann.

Regelungen

Da alle Felsköpfe gesperrt sind und die Frequentierung des Gebietes begrenzt bleiben soll, sind keine Kursfelsen ausgewiesen. Alle Felsen liegen im Naturschutzgebiet „Selterklippen“. Seit Anfang April 2009 ist per Verordnung das Klettern nur noch an den in der nebenstehenden Tabelle mit einem grünen Punkt gekennzeichneten Felsen erlaubt, die sich in den beiden per Verordnung festgelegten Kletterbereichen „Ultradächer bis Bug“ und „Todeskandidat“ befinden.

Seit 2010 besteht an allen Felsen Kletterverbot.