Torfhaus

Kletterkonzeption – Regelungsvorschlag
Nr. Felsname Zone Felskopf
  Bruchberg   (Quarzit)
1.0 Wolfswarte I
  Kellwassertal   (Hornfels, Granit)
1.0 Jungfernklippe I
2.0 Vergessene Wand I
  Steile Wand   (Granit, Hornfels)
1.0 Granitrippen I
2.0 Granitkanzel I
3.0 Hedwigsblick I
4.0 Pfeilerwand I
5.0 Schräggestufter Grat I
6.0 Verschneidungsrippe I
  Östliche Torfhausklippen   (Granit)
1.0 Abbensteine I
2.0 Großer Schubenstein I
3.0 Kleiner Schubenstein I
4.0 Magdbettklippe I
  Quitschenberg   (Granit)
1.0 Kaminklippe I
2.0 Wollsackwand I
3.0 Nordwestbastion I
4.0 Großer Turm I
5.0 Kleiner Turm I
6.0 Luisenklippe I
  Hopfensäcke   (Granit)
1.0 Hopfensack Ostfels I
2.0 Hopfensack Westfels I
3.0 Jupiterturm I
4.0 Kleiner Westfels I
Erläuterungen
Zone I Tabuzone (ganzjähriger Verzicht bzw. Sperrung, Ruhezone)
Zone II Status-Quo-Zone (Klettern nur auf den bestehenden Routen, keine Neutouren)
Zone III Entwicklungszone (Neutouren möglich)

Bereits 1981, im Zuge der Novellierung des Naturschutzgebietes „Oberharz“, wurde das Klettern an den zumeist niedrigen und stark strukturierten Felsburgen sowie den zum Teil bis 30 m hohen, gratartigen Felsen an den Talhängen verboten. Damit waren dieses kleinen, mit optimaler Infrastruktur ausgestattete Klettergebiete schon vor der Ausweisung des Nationalparks gesperrt.

Auch die Bemühungen, im Zuge der Nationalparkausweisung hier eine für das Klettern verträglichere Lösung zu finden, waren nicht erfolgreich.

Charakter

Sowohl nach Variationsbreite der Felsarten (Granit, z.T. Quarzit und Hornfels) und Gesteinsqualitäten als auch nach Größe der Auswahl war dies ein sowohl im Sommer wie auch im Winter (Steile Wand) interessantes Klettergebiet.

Zugang

Aufgrund des im Nationalpark betriebenen Rückbaus von Wegen sind nicht mehr alle Felsen zugänglich.

Regelungen

Das Klettern ist an allen Felsen verboten, da diese im Nationalpark Harz bzw. im Naturschutzgebiet „Oberharz“  (Kellwassertalklippen) liegen.

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