Neuer Lesestoff von Peter Brunnert und von Malte Roeper

19. Juli 2002 • Veröffentlicht von  • Schreibe einen Kommentar

Zwei verschiedene Autoren, zwei verschiedene Bücher, und dennoch haben beide eines gemeinsam: sie sind Norddeutsche und ihre klettersportliche Heimat ist der Ith. Während der eine sich die räumliche Nähe zu seinen Jugenderlebnissen bewahrt hat, ist der andere mittlerweile in Oberbayern ansässig, sehnt sich aber beständig nach seiner „Unvergessenen Heimat“. Verbinden tun die beiden allerdings nicht nur ihre im niedersächsischen Kalk fest verankerten Wurzeln, sondern auch eine seit langem zwischen ihnen bestehende Freundschaft.

Es verwundert daher auch überhaupt nicht, daß einige ihrer Geschichten sich um Erlebnisse und Begebenheiten an den Klippen und auf dem Zeltplatz des Ith ranken. Geschichten, in denen bei beiden insbesondere die starke Verbundenheit zu diesen kulthistorischen Orten norddeutschen Bergsteigertums zum Ausdruck kommt. Wem „Gemmeln“ und „Eumeln“ bislang unbekannte Wortschöpfungen sind, der wird beim Lesen der beiden Bücher seinen Ith-spezifischen Wortschatz nicht nur um diese beiden Begriffe erweitern können.

Lesestoff

    Lesestoff

Peter Brunnert wurde 1957 in Hildesheim geboren, weit weg von richtigen Bergen. Er lebt in Blomberg und arbeitet bei einer Versicherung. Durch einen dummen Zufall kam er 1972 zum Klettern. Und obwohl dabei das meiste schief ging, tut er es bis heute. Irgendwann hat er dann auf Anraten seines Therapeuten angefangen alles aufzuschreiben. In seinen witzig-ironischen Geschichten beschreibt er all das, wovon ein normaler Bergsteiger inständig hofft, es möge ihm nie, aber auch gar nie, passieren.
(Leseprobe)

   

Malte Roeper, 1962 in Schleswig-Holstein geboren, begann seinen ersten Roman in der dritten Klasse, entschloß sich dann aber zunächst für die Bergsteigerei und zog nach Süden. Sein erster Roman „Strategie und Müßiggang“ sowie der Sammelband „Kopf in der Wand“ erschienen bei Panico, und brachten ihm den Titel eines „Hemmingway der Alpinliteratur“ ein. Der nun vorliegende Band ist ein Querschnitt durch seine Arbeiten seit seiner ersten Veröffentlichung im Panico-Alpinverlag.
(Leseprobe)

Beide Bücher sind absolut lesens- und empfehlenswert, für jeden norddeutschen Frieklaimber sowieso ein Muß und just beim Panico-Alpinverlag in Erscheinung getreten.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Nik

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