Wegebau

Ende der 80er Jahre begann die AG Ith (Zeltplatzverwaltung der JDAV-Nord) die Trampelpfade zu den Felsen der Lüerdisser Klippen zu befestigen, um die an einigen Stellen beginnende Erosion der Waldhänge zu verhindern.

Nach Gründung der IG Klettern wurde mit den Naturschutzbehörden eine Lenkungskonzeption für das gesamte Gebiet ausgearbeitet. Das vorhandene Netz an Wegen und Trampelpfaden sollte auf ein zum Erreichen der Kletterfelsen notwendiges Minimum reduziert werden, um die Vegetation so weit wie möglich zu schonen. Überflüssige Pfade wurden daraufhin zurückgebaut, die verbleibenden mit Baumstämmen und dicken Ästen trassiert und in den steileren Hangpartien mit Stufen besser begehbar gemacht.

Seit Anfang 2008 ist der gesamte Ithkamm Naturschutzgebiet mit Wegegebot, d.h. das NSG darf nur auf gekennzeichneten Wegen betreten werden. Die von uns angelegten und betreuten Wege sind ein wichtiger Bestandteil der Lenkung der Kletterer und Wanderer. Die baulichen Einrichtungen an den Wegen werden regelmäßig überprüft und alljährlich beim Wegebau von der IG Klettern und der AG Ith instand gesetzt. Grundlage des Wegebaus ist der Vertrag über die Haftungsübernahme für die Pfade zu den Felsen, der im Frühjahr 2014 von der Forst, der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Holzminden und den Kletterverbänden IG Klettern und DAV abgeschlossen wurde.

Inzwischen wurden auch in anderen Klettergebieten (Holzen, Bisperode, Bockshorn, Kanstein, Okertal) Wege zu den Felsen angelegt, um das flächenhafte Betreten der Vegetation zu reduzieren.

Die Wegebautermine, zu denen alle Arbeitsmotivierten herzlich willkommen sind, werden von den Gebietsbetreuern der IG Klettern organisiert und über die Seite der IG und Infomails kommuniziert.