Südharz

Südharz
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Info

Die Felsen und Klippengruppen am Harzsüdrand bestehen zum einen aus Anhydrit und Gips und zum anderen aus Zechsteindolomit. Trotz ihrer zum Teil beträchtlichen Höhe, wurden die Gipsfelsen wegen ihrer Brüchigkeit höchstens sporadisch beklettert; an den festen Kalkriffen hingegen wird seit mindestens 1930 geklettert. Aufgrund der hohen Vielfalt an Kletterrouten sind die Dolomitriffe von großer Bedeutung, sowohl für Anfänger, als auch für die Freunde der gehobenen Schwierigkeitsgrade.

Regelungen

Seit der Überarbeitung der Naturdenkmalsverordnung des Landkreises Osterode im Jahr 2005 können nur noch die Felsen der Burgruine Scharzfeld und des Bühbergs beklettert werden. Alle anderen Felsen sind derzeit gesperrt!

Im Jahr 2014 fand eine Begutachtung der Vegetation an den Felsen statt, nach deren Abschluss eine Kletterregelung für das Landkreis Osterode mit Neufassung der ND-VO vereinbart wurde. Danach wäre das Klettern am Römerstein und einigen anderen Felsen wieder möglich gewesen.

Nach der Fusion des Landkreises Osterode mit dem Landkreis Göttingen hat die Naturschutzbehörde im LK Göttingen die Umsetzung der Klettervereinbarung abgebrochen. Das Kletterverbot besteht damit weiter.

Für den Römerstein (FFH-Gebiet) wurde Ende 2017 im Rahmen der Sicherung als Schutzgebiet eine Kletterregelung in Aussicht gestellt.

Das landschaftsprägende Element des gesamten Gebietes ist der Gipskarst, der eine Vielzahl von Höhlen, Dolinen und Bachschwinden hervorgebracht hat. Umfassende Informationen dazu sowie zum Biosphärenreservat Südharz finden sich auf den folgenden Internetseiten: