Nördliche Marienhagener Wände

Kletterkonzeption – Regelungsvorschlag
Nr. Felsname Zone Felskopf E
Unterer Steinbruch
1.0 Hauptwand III offen p
2.0 Rückwand I p
Oberer Steinbruch
3.0 Plattenwand III offen p
4.0 Weisse Wand III offen p
5.0 Rückwand I p
Erläuterungen
Zone I Tabuzone (ganzjähriger Verzicht bzw. Sperrung, Ruhezone)
Zone II Status-Quo-Zone (Klettern nur auf den bestehenden Routen, keine Neutouren)
Zone III Entwicklungszone (Neutouren möglich)

In den zwei Steinbrüchen nördlich von Marienhagen werden die unterschiedlichsten Arten an Klettereien und Qualitäten in Bezug auf die Festigkeit des Gesteins geboten.

Charakter

Die bis zu 60 m hohe, brüchige und lehmverkrustete Hauptwand weist einige extreme Techno-Klettereien (u.a. „Kampf um Rom“) auf. An der bis zu 25 m hohen, geneigten Plattenwand ist das Gestein gut, die links daneben liegende Weisse Wand (bis 35 m Höhe) ist im derzeitigen Zustand nur was für Alpinisten. Potential für weitere „Abenteuer“ ist vorhanden.

Zugang

Von der Straße zwischen Marienhagen und Weenzen. Am westlichen Ortsrand von Marienhagen in der Kurve parken (Einfahrtsbereich eines Forstweges). Von dort in Richtung Nordosten in wenigen Minuten zum Unteren Steinbruch (Hauptwand). Umgeht man den Unteren Bruch auf seiner Nordseite, so gelangt man zum Oberen Steinbruch (Plattenwand, Weisse Wand), der sich direkt darüber befindet.

Regelungen

Befristete Sperrung wegen Vogelschutz beachten. Ansonsten keine Regelungen.
Bis auf weiteres bitte die Vorschläge der Kletterkonzeption berücksichtigen.