Radautal

Kletterregelung
Felsname Zone Felskopf E
Radautal – Westseite
Nördl. Schmalenbergsklippen I n
Südl. Schmalenbergsklippen I n
Gabbrosteinbruch (in Betrieb) II, III, I offen n
Köhlerloch I n
Spitzenbergklippen I n
Huneberg-Steinbruch (in Betrieb) I n
Radautal – Ostseite
Kaltetalklippe I n
Sennhütteklippe I n
Ettersbergklippe I
Rudolfklippe I
Untere Rudolfklippe I
Pferdediebsklippe I
Straßenwand I n
Wasserfallfelsen I n
Geländerwand I n
Taternbruch-Steinbruch I n
Taternbruchklippe I n
Abtklippe I n
Grottenklippe I n
Wasserbehälterklippe I n
Erläuterungen
Zone I Tabuzone (ganzjähriger Verzicht bzw. Sperrung, Ruhezone)
Zone II Status-Quo-Zone (Klettern nur auf den bestehenden Routen, keine Neutouren)
Zone III Entwicklungszone (Neutouren möglich)

 

Das tief eingeschnittene Radautal weist nur relativ kleine Felsen auf, die überwiegend aus Gabbro, in einigen Fällen auch Hornfels und Grauwacken bestehen. Für die an der Bundesstraße liegenden Felsen verbietet sich das Klettern allein aufgrund der Verkehrsgefährdung, an denen in roter Schrift wegen ihrer Lage im Nationalpark.

Der Radaufall (Wasserfallfels) wurde im Winter bei dickerer Eisbildung gern zum Eisklettern aufgesucht, wegen der davon ausgehenden Gefährdungen der Touristen wird hierauf aber seit Winter 2003/2004 verzichtet (siehe Meldung vom 27.01.2004).

Charakter

Es handelt sich durchwegs um unlohnende Naturfelsen und Felsgrate, die füher höchstens sporadisch beklettert wurden.

Von den Steinbrüchen sind allein der Gabbro-Steinbruch (in Betrieb) und der Taternbruch-Steinbruch interessant. Die über 100 m hohe Gabbrowand war bereits von 1977 bis 1988 das höchste und anspruchsvollste Ziel für Alpinkletterer, bevor es vom Betreiber zusammen mit der Regulierung des Mineraliensammelns verboten wurde.

Zugang

Über Forst- und Wanderwge.

Regelungen

In Gabbro-Steinbruch, LSG Harz und Nationalpark Kletterverbot. Am Radaufall Kletterverzicht (vom Forstamt Clausthal wurde Verbotsschild angebracht).

Informationen