IG + EPZI + DepoNIE

31. August 2019 • Veröffentlicht von  • Schreibe einen Kommentar

Letzes Wochenende fand bei schönstem Wetter das IG + Epzi Sommerfest statt, auf dem unter anderem auch über den Fortgang der Entwicklungen der geplanten DK-1 Deponie auf dem Gelände des Steinbruchs in Bisperode informiert wurde. Anderenorts gab es an diesem Wochenende ebenfalls Veranstaltungen der BürgerInneninitiative.

Zuvor war der Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta und dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses Axel Brammer die Liste der rund 9000 Namen übergeben worden, die die online-Petion gegen das Steinbruchvorhaben unterstützt haben.

Der Sprecher der Initiative Werner Anders sagte zur Unterschriftenübergabe: „Wichtig war uns, das Thema in die Landespolitik zu tragen und eine breitere Öffentlichkeit herzustellen – und das ist uns gelungen.“

Petitionsinitiatorin Britta Kellermann ergänzt dazu: „Um das Planfeststellungsverfahren zu Fall zu bringen, wird es vermutlich schon reichen, gegenüber dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt die Einhaltung formaler Standards einzufordern. Wir hoffen nun, dass die Landespolitik ihre diesbezügliche Kontrollaufgabe strenger wahrnimmt.“

Bisher fehlt dem Antrag zur Planfeststellung eine ausreichende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Die Umweltverbände hatten zudem unabhängige Gutachten zu Natur- und Grundwasserschutz eingefordert. Sie sind sich einig, dass die Prüfung dieser sensiblen Aspekte auf Grundlage aktueller Daten und nach gegenwärtiger Rechtsprechung erfolgen muss.

Wie es weitergeht – erfahrt Ihr hier oder auf der facebook-Seite der Initiative unter https://m.facebook.com/DepoNieIth/

Ansonsten war es wieder ein schönes Fest: nach verhaltenem Start am Nachmittag mit naturschutzfachlicher Wanderung durch die Felsen und Klettern las abends Peter Brunnert originell-katasthrophale Geschichten, kommentiert von Richard Goedeke, vor, danach bearbeitete HarkinJo virtuos seine Gitarre und Angies Band Once a Month und die großartigen Canard Noir spielten für uns auf, bis um drei die Lichter ausgingen.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Axel Hake

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